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Audioführung für Baeza (Andalusien, Spanien)

 

 

DIE INNERHALB DER MAUERN GELEGENE STADT

 

Einführung

 

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Um das heutige Baeza zu verstehen, muss man auf die ersten Siedler dieser Stadt zurückgehen und sehen, wie nach dieser ersten Besiedlung nach und nach eine Stadt entstand, die aufgrund der privilegierten geografischen Lage zu einer mittelalterlichen mit Mauern umgebenen Festungsstadt wurde.

 

 

Im bekannten “Cerro del Alcázar” war es, wo die ersten Siedler sich niederließen. Heute ist es eine archäologische Fundstätte, die eine hohe Siedlungsfolge aufweist, was mit der Bronzezeit begann, daraus dann zunächst die iberische Stadt Viatia oder auch Vivatia wurde, wie die gefundenen Überreste bezeugen, die in der Römerzeit zur Stadt Biatia wurde, eine der damals bedeutendsten römischen Städte bis zur Ankunft der Moslems, welche schließlich der Stadtmauer ihre endgültige Form gaben.

Die mittelalterliche Stadtmauer wurde daraufhin durch den Anbau von Türmen und Toren vervollständigt, die auf den Weg in eine jeweils andere Stadt führten. Die damaligen Bezeichnungen dieser Tore blieben im Laufe der Zeit erhalten, wie z. B. das Tor nach Toledo, das Tor nach Úbeda oder das Tor nach Azacaya, welches auch Tor nach Jaen genannt wurde, die Stelle, an die wir uns gegenwärtig befinden.

 

 

Die von der Stadtmauer noch vorhanden Reste stammen aus der muslimischen Zeit, auch wenn einige davon im 16. Jh. neu errichtet wurden, da im Jahre 1476 die spanische Königin Isabella die Katholische den Befehl gab, Mauern, Türme und Tore niederzureißen, um somit die internen Streitereien zwischen den aristokratischen Familien der Carvajales und Benavides zu beenden, welche sich um die Kontrolle des Stadtrates und des Bürgermeisteramtes des Alcázar (Schlosses) stritten.

Die außerhalb der Stadtmauer gelegenen Wohnviertel entstanden allmählich aufgrund religiöser Einflüsse, vor allem in der Renaissance, der wohl glanzvollsten Zeit in der Geschichte von Baeza. Der Geschichtsprofessor Policarpo Cruz meint dazu: „Baeza erlangt sein monumentales Gepräge als eine der herausragendsten Siedlungen der andalusischen Städte”.

 

 

Plaza de los Leones

 

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De bekannte “Platz der Löwen” oder umgangssprachlich auch einfach der “Volksplatz” genannt ist einer der bedeutendsten Plätze Baeza´s. Fertiggestellt wurde er im Zuge einiger baulicher Umstrukturierungsmaßnahmen in den sechziger Jahren. Davor war er noch als “plaza baja”, also unterer Platz bekannt und war einfach eine Verlängerung der Marktplatzes. In unmittelbarer Nähe befand sich der “plaza del Pescado”, der sog. „Fischplatz“, auf dem Wein, Fleisch und natürlich auch Fisch verkauft wurde.

 

 

 

Tor nach Azacaya und Torbogen von Villalar

 

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Das Tor nach Azacaya oder auch Tor nach Jaén ist eines der vielen in der Stadt noch vorhandenen Zeugnisse für die mittelalterliche Festungsstadt. An dieser Stelle musste man damals notgedrungen das Tor passieren, um nach Jaén zu gelangen. Zudem marschierten durch dieses Tor die Truppen, um das letzte muslimische Bollwerk zu erobern.

 

 

Der Torbogen von Villalar geht auf das Jahr 1521 zurück und ist ein Gedenken an den Sieg der kaiserlichen Truppen Karl des V. in der Schlacht von Villalar über die kastilischen Comuneros (Gemeinden). Der Bau des Torbogens wurde von der Familie der Carvajales in Auftrag gegeben, die ihrem Herrscher treu ergeben war.

Beide Tore sind nach 1476 errichtete Rekonstruktionen, da, wie bereits vorher erwähnt, Isabella die Katholische in diesem Jahr Mauern, Tore und Türme niederreißen ließ. Danach wurde das Tor nach Jaén wieder aufgebaut und für die Ankunft Karl des V. nach seiner Hochzeitsreise im Jahre 1526 mit Isabella von Portugal mit dem kaiserlichen Wappen sowie dem Wappen des Vogts dekoriert, was dem Platz somit ein bedeutendes und repräsentatives Symbol verlieh.

 

 

Fuente de los Leones

 

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Über einen langen Zeitraum des 16. Jh. war der Fuente de los Leones, also der Löwenbrunnen oder auch Fuente de la Taza genannt einer der wichtigsten Brunnen der Stadt. Das Brunnenbecken ist gemischtlinig mit Bögen an den Ecken und besteht aus zwei Paaren Löwen und Equiden sowie einer klassischen weiblichen Figur oben auf der Säule.

 

 

Einigen Historikern zufolge stammen diese Skulpturen aus der nahen römischen Stadt Cástulo und die weibliche Figur soll Imilce darstellen, die Frau Hannibal´s (ihr Kopf wurde während des spanischen Bürgerkrieges zerstört).

 

 

Ehemaliges Zivilgericht und Notariat

 

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Dieses Gebäude wurde um 1535 errichtet, wozu damals die nahe des Tores nach Jaén gelegene Mauer niedergerissen wurde, jedoch unter der Bedingung, nicht die Kapelle der Hl. Jungfrau zu zerstören, die man als Gedenken an die erste Messe ansah, welche nach der Eroberung zelebriert wurde.

 

 

Das Gebäude besteht aus zwei Stockwerken. In das untere gelangt man vom Plaza del Pópulo, also dem “Volksplatz” über insgesamt sechs Türen, wobei jede einzelne zu einem Notariat führte. Als Dekoration dienten hier das Stadtwappen, Säulen und Löwen.

In das Obergeschoss, in dem das Zivilgericht untergebracht war, gelangt man über eine, mit einem Sturzbogen versehene Tür im hinteren Bereich. In der Mitte befindet sich das kaiserliche Wappen und daneben das Wappen des ehemaligen Stadtrichters Guevara sowie das Stadtwappen von Baeza. Zudem sind noch fünf Medaillons mit Reliefen von Persönlichkeiten der Antike zu sehen. Abgeschlossen wird das Ganze mit einem stark verzierten Kranzgesims aus Rosetten, Kragsteinen und drei Wasserspeiern.

 

 

Ehemalige Schlachterei

 

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Das Gebäude wurde während der Regierungszeit Karls des V. gebaut. Das ursprünglich außerhalb der Stadtmauern, hinter dem Tor nach Jaén gelegene Gebäude wurde in den sechziger Jahren von der Dirección General de Bellas Artes (= Generaldirektion der Schönen Künste) an seinen heutigen Standort verlegt, um einen normalen und ordentlichen Platz zu schaffen. Das Gebäude konnte jedoch nicht wieder in seiner gleichen Form aufgebaut werden, da der zur Verfügung stehende Platz kleiner war, weshalb man als Lösung die beiden Enden sozusagen seitlich „knickte“.

 

 

Es besteht aus zwei voneinander durch einen mit Rosetten verzierten Sims getrennten Gebäudekörpern. Das Gebäude war die ehemalige Schlachterei mit dem Schlachthof im Erdgeschoss und dem Verkauf im ersten Stock. Danach diente es dann als Trockenraum für Tierhäute, Stadtarchiv, Museum und Jugendzentrum. Heute beherbergt es das städtische Gericht.

 

 

Erste Universitätsgründung

 

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Der Ursprung der Gründung geht auf die Person von San Juan de Ávila zurück, der im Namen der Dreifaltigkeit die sog. “Escuelas o Colegios de las Letras”, also in etwa die “Schule der Buchstaben” gründete, die 1542 schließlich in eine Universität umgewandelt und zu einer der bedeutendsten Universitäten ganz Andalusiens wurde. Der Umzug in den neuen Universitätssitz erfolgte 1568, woraufhin dieses Gebäude bis zum Jahre 1814 zunächst der Grundschulausbildung diente und danach als Wohnhaus genutzt wurde. Ein Teil dieser Wohnungen wurde 1992 von der Gemeinde saniert, der andere Teil wurde danach als Museum von Baeza genutzt.

 

Bis zur heutigen Zeit sind vom ursprünglichen Gebäude nur das Eingangsportal der Kapelle mit einigen auf die Dreifaltigkeit bezogenen Inschriften am Sims sowie der hintere Gewölbeteil erhalten geblieben; alles andere wurde vollständig umgebaut und saniert. Mit dem heutigen Museum von Baeza soll die örtliche Geschichte hervorgehoben werden. Darin befinden sich Objekte aus allen Epochen der Stadtgeschichte, angefangen von Grabbeigaben aus der Bronzezeit bis hin zu Fotografien von Domingo López, welche das Baeza des 19. Jh. zeigen.

 

 

Torbogen von Barbudo

 

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Dieser Torbogen war ein weiterer Zugang zur Stadt und auch unter dem Namen “Tor der Schule” oder “Hintertür von San León” bekannt, da dort, wo sich damals die Universität befand, auch die Kapelle von San León stand. Der Name ”Barbudo” geht zurück auf Martín Yánez de la Barbuda, Ordensmeister von Alcántara (ein spanischer Militärorden), der nach mündlicher Überlieferung im Jahre 1394 mit einem eindrucksvollen Heer durch dieses Tor marschierte, um gegen die aus Granada kommenden Moslime zu kämpfen.

 

 

Es handelt sich hierbei um einen aus Mauerwerk bestehenden Rundbogen mit radial angeordneten Bogensteinen. Auf der linken Seite befindet sich eine Mauernische mit einem Gemälde der Hl. Jungfrau mit Kind sowie einigen aus dem Jahr 1758 stammenden Gebeten des Bischofs Benito Marín. In allen eroberten Städten wurde diese Tatsache in der barocken Gegenreformation zum Ausdruck gebracht.

 

 

Ehemalige Universität

 

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Der zweite Universitätssitz erhebt sich an der gleichen Stelle, an der sich ursprünglich die Kapelle von San León befand, um so die Platzprobleme zu lösen, die am ersten Standort auftraten. Das Gebäude wurde 1593 fertiggestellt und hielt seine Funktion bis ins Jahr 1824 aufrecht, als diese endgültig durch ein Königliches Dekret aufgehoben wurde. Danach diente es als Schule der Humanität und frei zugängliche Schule, in der Antonio Machado Unterricht erteilte. Schließlich wurde es zu einem Gymnasium umgewandelt.

 

 

Die Baustruktur entspricht der typischen in der Renaissance vorherrschenden Architektur: ein großer Innenhof mit zwei Säulengängen sowie einem mit einer Kassettendecke versehenen Treppenhaus. Im Innenhof befindet sich die Aula. Der Gebäudekomplex wird noch durch die einschiffige Kapelle San Juan Evangelista (Hl. Johannes, der Evangelist) mit Tonnengewölbe vervollständigt. Der Turm erhebt sich mit seinem quadratischen Grundriss bis zum Dach, von wo er aus eine achteckige Form annimmt. Die Fassade besteht aus Quadersteinen mit barocken Ornamenten.

Im säulenbestandenen Innenhof ist noch der Hörsaal vorhanden, in dem Antonio Machado von seiner Ankunft im Jahre 1912 bis 1919 Französischunterricht erteilte. In diesem hochgelegenen Teil Andalusien, der ihm anfangs „feucht und kalt“ erschien, vertiefte er seine philosophischen Wurzeln und schrieb einen Großteil seiner bekannten Werke.

 

 

Der Kornspeicher

 

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Es handelt sich hier um einen von der Krone gestifteten, hinter der öffentlichen Getreidehalle befindlichen Bau aus dem 16. Jh. Beide Gebäude waren untereinander verbunden, wobei dieses als reiner Kornspeicher benutzt wurde. Angesichts des starken Bevölkerungswachstum in der Glanzzeit musste der Kornspeicher erweitert werden, woraufhin man den neuen vom alten unterschied. Beide Gebäuden wurde entlang der Barbakane, also dem Vorwerk errichtet.

 

 

Was von diesem Kornspeicher noch übrig ist sind einige Bögen des ehemaligen Gewölbes, welche das Gebäude bildeten. Heutzutage besteht der größte Teil aus Wohnungen und der übrige Platz dient als Informationszentrum der Renaissance, in dem man über ein kreatives Ambiente versucht, den Besuchern die Bedeutung des kulturellen und historischen Vermächtnisses von Baeza während der Renaissance zu vermitteln.

 

 

Iglesia de Santa Cruz

 

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Dieses spätromanische aus dem 13. Jh. stammende Bauwerk blieb nach der Eroberung durch die Christen erhalten. Vom schlichten äußeren Erscheinungsbild heben sich die beiden mit Zierbögen dekorierten Portale hervor. Das Hauptportal stammt aus der ehemaligen Kirche von Johannes dem Täufer.

 

 

Der Innenraum besteht aus drei Kirchenschiffen. 1990 entdeckte man einige aus dem 15. und 16. Jh. stammende Wandmalereien, die erst kürzlich restauriert wurden. Während dieser Restaurierungsarbeiten tauchte auf der Seite der Epistel ein westgotischer Hufeisenbogen auf, weshalb man vermutet, dass an dieser Stelle vormals eine alte christliche Kirche stand, über deren Reste dann die heute noch bestehende Kirche errichtet wurde.

 

Palast von Jabalquinto

 

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Gegenüber der Iglesia de Santa Cruz erhebt sich der Palast von Jabalquinto, eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke im spanischen Empirestil, dessen Bau Ende des 15. Jh. von Juan Alfonso de Benavides in Auftrag gegeben wurde, Vetter zweiten Grades von Ferdinand II (der Katholische).

Der spanische Empirestil zeigt sich von außen an den auf Diamantspitzen, Kiefernzapfen, Laubwerk, Schleifen, Giebel, Muqarnas und Familienwappen basierenden Ornamenten.

 

 

Die Fassade wird vollendet durch fünf Renaissance-Rundbögen und stammt ebenso wie der Innenhof aus dem 16. Jh. Dieser besteht aus zwei halbrundförmigen Arkaden mit Marmorsäulen. Die Treppe ist vollständig im Barockstil. Heute ist der Palast Internationaler Sitz der Universität Antonio Machado.

 

 

Die Kathedrale

 

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Die Kathedrale ist das bedeutendste Bauwerk auf dem Platz. Man glaubt, dass es an dieser Stelle einen römischen Tempel gab, der danach in eine westgotische Kirche umgewandelt wurde, die dann bis zur Ankunft der Moslems bestand. Diese errichteten die Moschee Aljama, die schließlich 1227 zu Ehren der Geburt Christi zur Kathedrale wurde. Im 16. Jh. erfolgt dann der Umbau, mit das Bauwerk unter der Leitung des Architekten Vandelvirano seinen endgültigen Renaissance-Stil erhält. Das mit einem Relief von der Geburt Marias geschmückte Portal wurde 1587 von Juan Bautista Villalpando entworfen.

 

 

Im Innern der Kathedrale finden sich zahlreiche Möbelstücke hoher Qualität, die teilweise auch im Kathedralenmuseum des schönen Kreuzgangs ausgestellt werden. Man glaubt, dass das Turmfundament der Kathedrale das ehemalige Minarett der Moschee war und zur Zeit von Vandelvira die Glockenmauer und das Glockendach hinzugefügt wurden, das 1862 jedoch einstürzte und man daraufhin die Turmspitze als schiefergedecktes Walmdach ausbildete, das in den fünfziger Jahren jedoch wieder ersetzt wurde.

 

 

 

Ehemaliges Rathaus

 

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Dieses Gebäude wurde Ende des 15. Jh. gebaut und war Eigentum von Gil Bayle de Cabrera, der es dem damaligen Stadtrat überließ, damit es dieser als Rathaus nutzen konnte. Von 1838 bis 1970 wurde es dann als Stadtarchiv genutzt und seit 1991 diente es als Konservatorium. Gegenwärtig ist es geschlossen und wartet auf eine baldige Restaurierung.

 

 

In den Jahren 1511 bis 1526 wurde das Gebäude angesichts der drohenden Einsturzgefahr umgebaut und erweitert, weshalb man heute eigentlich auch zwei Teile unterscheidet, einer im sog. Stil der Schnörkelgotik mit den Wappenschildern der Königin Johanna von Kastilien (auch Johanna die Wahnsinnige genannt) und Philipp I. (auch der Schöne genannt) und der andere höhere, aus dem 16. Jh. stammende turmförmige Gebäudeteil, mit einem für die Zeit Karl V. typisch offenem gotischen Fenster, sowie dem Wappen mit dem Doppeladler. Neben dem Wappen des Herrschers befinden sich die Wappen des Vogts Don Álvaro de Lugo sowie das Stadtwappen. Mit diesem Gebäude, dem Sitz der Zivilverwaltung, waren schließlich die städtischen, für die damalige Zeit erforderlichen Aufgaben erfüllt, die sich alle am bedeutendsten Platz von Baeza des 16. Jh. gruppierten.

 

 

Brunnen von Santa María

 

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Wir befinden uns im zivilen und religiösen Zentrum der Stadt, weshalb zum Gedächtnis an die Wasserversorgung von Baeza im Jahre 1564 unter der Leitung von Ginés Martínez de Aranda an dieser Stelle dieser freistehende Brunnen in Form eines Triumphbogens errichtet wurde.

 

 

Es handelt sich hier um eines der lieblichsten und schönsten Beispiele für die im damaligen 16. Jh. typischen Brunnen. Er besteht aus einem Triumphbogen, der von vier Pilastern und acht Säulen getragen wird und auf dem ein weiterer, mit einem Ziergiebel versehener Körper aufgesetzt ist. Der Brunnen ist mit Wappen von Philipp II. sowie fünf Medaillons mit lesbaren Inschriften dekoriert.

 

 

Priestersminar von San Felipe Neri

 

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Das Priesterseminar wurde im Jahre 1660 unter der Leitung der Pater des Bethauses von San Felipe Neri von dem Bischof Fernando de Andrade y Castro gegründet. 1921 wurde es nach Jaen verlegt und 1969 schließlich endgültig geschlossen. 1990 wird es jedoch als Sitz der Universität Antonio Machado wieder eröffnet.

 

 

Seine eher streng gehaltene Fassade besteht aus gut bearbeiteten Quadersteinen ohne sonstigen Ornamenten sowie einem Rundbogenportal und Wandpfeilern mit den Wappen des Gründers. Sie ist voller Hochrufe mit den Namen der in diesem Priesterseminar ausgebildeten Schüler und Schulabgänger. Im Innenbereich gruppiert sich alles um die drei Innenhöfe, von denen zwei mit Säulen bestanden sind.

Die Ostfassade weist einen weiteren Zugang auf, ebenfalls ein Rundbogenportal mit der Figur des Heiligen Philipp Neri, das in die Kapelle führte.

 

 

Palast Rubín de Ceballos

 

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Dieser aus dem Jahr 1804 stammende Palast wurde von José Cayetano Rubín de Ceballos gebaut und ist ein Beispiel der klassizistischen Architektur in Baeza. Das Innere wurde zunächst umgebaut und dann durch angrenzende Gebäude erweitert. Der Palast besitzt einen zentralen Innenhof und eine Kapelle neueren Datums.

 

 

 

Ruinen der Kirche von Johannes dem Täufer

 

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Einige Reste gibt es noch von diesem spätromanischen Tempel, der seinerzeit eine der wichtigsten Kirchen innerhalb der Stadtmauern war, wie seine Schiffe und Absiden zeigen. Bis zum Jahre 1843 fanden hier Gottesdienste statt; danach diente der Tempel als Lagerhalle und Stall, bis die Vernachlässigung und Ausplünderung schließlich zu seinem fast vollständigen Verschwinden führten. Die Reste des Portals wurden dann in die Kirche von Santa Cruz gebracht, wo man sie noch heute sehen kann.

 

 

2007 erfolgte eine Restaurierung, in der man so gut wie möglich versuchte, anhand der noch erhaltenen Reste die “originale Raumaufteilung” des Grundrisses mit den drei Kirchenschiffen und den drei Absiden wieder herzustellen.

 

 

Tor nach Úbeda

 

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Dieses Tor, das auf den Weg nach Úbeda führte, war zweifelsohne das am besten befestigste Tor der ganzen Festungsstadt. Direkt vor dem Tor befand sich ein großer Exerzierplatz. Es bestand aus drei nahe dem Mauerturm befindlichen Torbögen, von wo aus die Fassadenfront bis zu den nächsten Türmen verlief. Heute ist nur noch einer dieser Mauertürme übrig, da die spanische Königin Isabella befahl, Mauern und Türme niederzureißen, um so die Streitereien zwischen den örtlichen aristokratischen Familien zu beenden.

 

 

An der äußeren Frontseite des Turmes ist noch ein sehr schönes Wappen der Katholischen Könige zu sehen. In den vergangen Jahren wurde hier ein Denkmal für die 200 Armbrustschützen errichtet, die bei der Verteidigung der Stadt an dieser Stelle ihr Leben gaben.

 

Colegio de Santiago de la Compañía de Jesús

 

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Die Jesuiten kamen 1570 nach Baeza und begannen damit, eine Schule in der Straße de las Minas zu errichten. Aufgrund des bestehenden Platzmangels wurde diese Schule Jahre später jedoch an die Stelle verlegt, wo sie noch heute steht.

 

 

Mit dem Bau des neuen Gebäudekomplexes begann man im letzten Drittel des 16. Jh. Es dauerte jedoch nicht lange, bis im Zuge der 1711 erfolgten Abtretung des zwischen dem Tor nach Cañuelo und der heutigen Straße Compañía umfassten Bereiches die ersten Umgestaltungs- und Erweiterungsmaßnahmen durchgeführt wurden.

Die Schule wurde nie vollständig fertiggestellt, diente jedoch als Jesuitenkloster bis zu deren Vertreibung im Jahre 1767. Im Laufe der Zeit ging viel vom ursprünglichen Reichtum und der Schönheit dieses Gebäudes verloren, das 1841 durch die konsequenten Umbauten auch als Gestüt genutzt wurde. Heute kann man noch die Eingangsbögen und seitlichen Säulen sehen, die eindeutig den manieristischen Stil aufweisen.

 

 

Torre de los Aliatares

 

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Aufgrund seiner strategischen Lage einer der wichtigsten Türme der aus dem 12. Jh. stammenden moslemischen Maueranlage, da von diesem Festungsturm aus die Barbakane und das (in der heutigen Straße Compañía gelegene) zerstörte Tor nach Cañuelo überwacht wurden. Der Turm ist zudem einer der wenigen noch vorhandenen Überreste der Stadtmauer, die von Königin Isabella 1476 niedergerissen wurde. Seine Höhe beträgt 25 m und er wurde bereits mehrmals restauriert. Die Uhr wurde im 14. Jh. angebracht und die Zinnen stammen aus dem 20. Jh.

 

 

 

Die Getreidehalle

 

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Die Getreidehalle ist eines von der Gemeinde gegründetes und verwaltetes Gebäude. Es wurde im 16. Jh. errichtet, um den zur damaligen Zeit wachsenden sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnissen genüge zu leisten. Die Getreidehalle “Zaida” diente dem Kauf und Verkauf von Getreide. Danach wurde sie auch als Herberge und Gasthaus benutzt und 1956 durch ein zweites Stockwerk erweitert. Heute ist sie ein Privathaus.

 

 

 

Balkon der Stadt

 

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Im Jahre 1684 schlug der Vogt Fernando Ladrón de Guevara dem Stadtrat vor “einen Ort zu suchen, um die Stiertreiben zu verfolgen und Lustspielen zuzuschauen”. Nach vielen anfänglichen Schwierigkeiten wurde 1701 schließlich diese kleine Gebäude eingeweiht, das über zwei Rundbogengänge verfügt, die beide mit dorischen Kapitellen versehene Doppelsäulen aufweisen. Das Gebäude diente als Balkonreihe, von wo aus man den Stiertreiben und anderen Festlichkeiten bequem zuschauen konnte.

Auf dem Platz der Santa María befand sich früher das religiöse und zivile Zentrum, aber mit dem immer stärkeren Wachstum außerhalb der Stadtmauern und der Verlegung des neuen Sozialzentrums auf den Marktplatz, schlug man vor, das Rathaus an diesen neuen Platz zu verlegen. Seit 1867 wird das Gebäude nun zu Verwaltungszwecken des Rathauses benutzt.

 

 

 

 

 

DIE AUSSERHALB DER STADTMAUERN GELEGENE STADT

 

Einführung

 

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Um die Glanzzeit von Baeza zu verstehen, muss man sich in die verschiedenen Viertel begeben, die nach der Eroberung nach und nach entstanden. Das neue christliche Baeza begann außerhalb seiner Stadtmauern, also jenseits der Stadtgrenze, zu wachsen. Neue öffentliche und private Gebäude wurden errichtet, wobei insbesondere die religiösen Bauwerke hierfür kennzeichnend sind. Der Marktplatz, das neue gesellschaftliche Zentrum, bildet die zentrale Achse, von der aus sich die Stadt durch strahlenförmig angelegte Hauptstraßen weiter ausdehnt.

 

 

 

Altes Gerichtsgebäude und Rathaus

 

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Dieses Gebäude wurde 1520 auf Ersuchen Karl des V. und aufgrund des schlechten Bauzustandes des vorherigen Gebäudes als Gefängnis errichtet. Für eine bessere Überwachung der Inhaftierten wurde es dann 1559 durch den Bau des für den Vogt bestimmten Gebäudes erweitert. Seit 1867 befindet sich darin das Rathaus und 1917 wurde es als Denkmal erklärt.

 

 

Das Gebäude besteht zum einen aus dem Gefängnis mit einem eher nüchternen Portal, das mit Darstellungen der Justiz und der Nächstenliebe dekoriert ist, und zum anderen aus dem Gebäude des Vogts mit im Platereskstil verzierten Ornamenten. Im oberen Stockwerk finden sich dreigeteilte Balkone mit den Wappen Philipp II, des Vogts und der Stadt. Vollendet wird das Ganze durch ein mit vorspringenden Konsolen und Figuren dekoriertem Kranzgesims.

Der Plenarsaal verfügt über eine schöne Holz-Deckentäfelung aus der Renaissance, die ursprünglich aus dem Kloster von San Antonio stammte. Innerhalb des andalusischen Platereskstils ist vor allem die Verwendung italienischer Elemente in diesem Bauwerk erwähnenswert.

 

 

Ruinen von San Francisco

 

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Dieses Bauwerk hätte eines der bedeutendsten im andalusischen Renaissancestil sein können, aber durch eine Reihe unglücklicher Ereignisse hat es leider nicht vollständig bis in unsere heutige Zeit überstanden. Das Gewölbe des Altarraums stürzte unter anderem auch durch das Erdbeben 1755 in Lissabon ein. Ebenso war es nach der Aufhebung der lehensrechtlichen Bindungen und dem Bau des “Teatro Liceo” mehreren Veränderungen ausgesetzt. Zwischen den Jahren 1950 und 1970 erfolgte schließlich durch den Abbruch der an die Kirche und dem Theater angrenzenden Häuser eine Neugestaltung der unmittelbaren Umgebung.

 

 

An diesem Bestattungs- und Klostergebäude verschwendete Vandelvira all seine Genialität. Von der Grabkapelle hat sich nur noch die linke Hälfte erhalten, die aus einem Steinretabel mit zwei Reliefs besteht, welche das Dreikönigsfest und die Verehrung durch die Hirten darstellen, sowie den Apsiden mit Personen aus dem Alten und Neuen Testament.

Ebenso besteht noch die Kirche mit einem Grundriss in Form des lateinischen Kreuzes, in die man durch einen großen Rundbogen gelangt, der das ganze Portal einrahmt und ein Relief des Franziskus und ein Rundbild der Heiligen Jungfrau aufweist und von wo aus man heute in einen großen Saal gelangt. Das Kloster ist mit seinem Kreuzgang und einer mit einem dreifachen Brückenbogen ausgestatteten Treppe ebenfalls erhalten und wird heute als Restaurant genutzt.

 

 

Ehemaliges Hospital de la Concepción

 

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Dieses Gebäude religiösen Ursprungs war ein Krankenhaus für nicht ansteckende Krankheiten, das von 1529 bis 1940 seinen Dienst versah und dann von den Karmeliterinnen als Schule benutzt wurde. Heute ist nur noch die Kirche übrig, der Rest wurde komplett umgebaut und dient nun als Hotel. Die Kirche ist das Resultat einer 1625 durch den Bischof Moscoso veranlassten Gebäudeerweiterung. Zu sehen ist ein Relief der Immaculata, umgeben von zahlreichen Symbolen aus der Bitprozession. Das Gebäude öffnet sein Hauptportal zur Straße San Francisco und ein anderer, aus einer Vorhalle mit vier Bögen bestehender Eingang befindet sich an der Ecke zur Straße Concepción.

 

 

Das Kircheninnere bestand ursprünglich aus nur einem Schiff und ist mit einem Halbtonnengewölbe sowie einer halbrunden Kuppel versehen, aber im 20. Jh. wurde dann ein weiteres Querschiff angebaut, so dass die Kirche heute eine L-Form aufweist.

 

 

St. Paulus Kirche

 

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Zwischen dem 14. und 15. Jh. beginnt man mit dem Bau einer der bedeutendsten Pfarrkirchen der neuen Stadt, die zum zentralen Ausgangspunkt für eines der wichtigsten Stadtviertel wird, in dem sich der Adel von Baeza mit palastartigen Bauwerken und Herrensitzen niederlässt. Das Ergebnis dieses Baus ist eine hauptsächlich im gotischen Stil errichtete Kirche mit einigen Ansätzen aus anderen Stilepochen, die jedoch nicht das Gesamtbild der Kirche beeinträchtigen. Am Portal aus der Spätrenaissance hebt sich vor allem ein Relief mit dem Bild des Heiligen Paulus hervor.

 

 

Im Innern sind es vor allem die drei Kirchenschiffe mit Spitzbogengewölben sowie die gotischen Kapellen mit Kreuzgewölben, die dem Betrachter ins Auge fallen. Das über dem Altar befindliche Gewölbe ist mit seinen Kreuzverzierungen auch das am stärksten dekorierte. Erwähnenswert sind auch die Skulpturen, Gemälde, Goldschmiedearbeiten und das Originalarchiv mit Dokumenten über Taufen, die bis in das Jahr 1494 zurückgehen, also bevor auf dem Konzil von Trient das Archivieren von Unterlagen geregelt wurde. Darin enthalten ist auch das Archiv der verschwundenen Kirche von San Marcos.

 

 

Salcedo-Palast

 

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Bei dem von Juan Rubio de Salcedo zu Beginn des 16. Jh. errichteten Bauwerk handelt es sich um einen Palast im Renaissance-Stil mit gotischen Einflüssen. Nach seinem Bau wurden vor allem an der Fassade einige Änderungen durchgeführt. Gegenwärtig besteht der Palast aus drei durch Gesimse getrennten Stockwerken sowie einer mit Wasserspeiern versehenen Dachtraufe. Über dem Eingang befindet sich ein Balkon mit dem Wappen der Familie Salcedo und daneben dem von Ponce de León. Auf Höhe des Obergeschosses sind mehrere Wappen im andalusischen Stil angebracht.

 

 

 

Palast Sánchez Valenzuela

 

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Dieser Palast wurde Ende des 15. Jh. von der Familie Sánchez Valenzuela in Auftrag gegeben. Nachdem er ihr über mehrere Generationen hinweg als Familiensitz diente wurde er 1752 von den Grafen von Gabia dem Klausurorden der „Monjas Mínimas de San Francisco“ unter Leitung der Klosterfrau Paula de San Ildefonso überlassen, denen das Gebäude bis 1835 diente, dem Jahr, in dem sie mit der Aufhebung der lehensrechtlichen Bindungen von Mendizábal vertrieben wurden. Seit diesem Zeitpunkt dient der ehemalige Palast als Kasino.

 

 

Obwohl das Gebäude einigen baulichen Änderungen unterworfen war, ist immer noch das einstige Innenhof-Design mit den vorstehenden Treppen an den Seiten vorhanden. Die Fassade konnte ihr ursprüngliches festungsähnliches Erscheinungsbild mit zwei seitlichen Türmen und einem mit Sturzbogen versehenen Portal ohne Ornamente bewahren. In diesem eher nüchtern gehaltenen zweistöckigen Innenhof lässt sich der Übergang von der Gotik auf die Renaissance gut erkennen.

 

 

Casa de los Acuña (Haus der Familie Acuña)

 

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Dieses Haus wurde für Don Fernando de Acuña y Valenzuela und seine Frau Doña Juana de León Navarrete Ende des 16. Jh. im manieristischen Stil gebaut und entspricht in seiner Bauweise allen in dieser Straße vorhandenen Häusern. Das Fenster wird durch zwei ionische Wandpfeiler mit den Familienwappen der Acuña und der León eingerahmt; in der Mitte befindet sich das Kreuz von Calatrava.

 

 

 

Casa de los Cabrera (Haus der Familie Cabrera)

 

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Es handelt sich um einen zu Beginn des 16. Jh. gebauten Herrensitz. Mit seinem Bau wurde begonnen, als die Familie Cabrera in das Viertel außerhalb der Stadtmauern zog und ihr altes, am Platz der Kathedrale stehende Haus dem Stadtrat überließen. Heute kennt man das Haus deshalb als das ehemalige Rathaus. Was man vom ursprünglichen Haus noch erkennen kann ist ein im reinen Platereskstil gestaltetes Portal mit den Familienwappen der Cabrera und Alférez.

 

 

 

Stierkampfplatz

 

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Der Stierkampfplatz wurde 1892 unter Einbeziehung des Neomudejar-Stils in einer eindeutig eklektischen Ausdrucksweise angelegt, wo vor allem die Hufeisenbögen eine vorherrschende Rolle spielen. Einige der Baumaterialien wurden nach der Aufhebung der lehensrechtlichen Bindungen aus verlassenen Kirchen und Gütern herangeschafft.

 

 

 

Iglesia de San Ignacio (Kirche des Hl. Ignatius)

 

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An dieser Stelle befand sich ursprünglich ein Komplex, der von Beginn des 17. Jh. bis zur Aufhebung der lehensrechtlichen Bindungen als Schulseminar diente. Nach seinem Abriss blieb davon nur noch die Kirche übrig. Daneben befindet sich heute ein Altersheim.

 

 

Die Kirche hat weist einen Grundriss in Form des lateinischen Kreuzes auf und besitzt ein Tonnengewölbe. Das Portal setzt sich aus zwei Teilen zusammen: der untere besteht aus einem Rundbogen mit Darstellungen, welche Stärke und Hoffnung symbolisieren sowie dem Wappen des Bischofs Raya; im oberen Teil des Portals sticht vor allem das zwischen zwei Säulen eingebettete Relief hervor, das die Verzückung des Hl. Ignatius darstellt und zahlreiche Engel und Cheruben aufweist. Abgeschlossen wird das ganze mit einem runden Türgiebel und dem königlichen Wappen der Bourbonen.

 

 

Kloster San Antonio de Padua

 

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Dieses Kloster geht auf eine Gründung von Franziskanermönchen des Klosters San León im 14. Jh. zurück, welches Jahre später jedoch aufgegeben wurde und dann von den Nonnen des Santa Clara Ordens wieder restauriert wurde, die daraufhin ihr Kloster im San Juan Viertel aus Platzgründen verließen. Aus diesem Grund sind an den Mauerwerken auch die verschiedenen Stilepochen zu erkennen. In die Kirche gelangt man durch ein Rundbogenportal im Platereskstil mit der Figur des Heiligen Antonius.

 

 

Im Innern der einfachen gotischen Mönchskirche befindet sich noch ein Bogen auf Pfeilern mit Ornamenten aus dem Pflanzenreich und Köpfen. Der Rest der einschiffigen Kirche mit mehreckigem Kopfteil ist aus dem 16. Jh. Ursprünglich gab es noch ein mehrfarbiges Dachwerk, das jedoch den 1953 durchgeführten Restaurierungsarbeiten zum Opfer fiel. Die Kassettendecke des unteren Chors wurde für den Plenarsaal des Rathauses verwendet, wo sie heute noch zu sehen ist. Das Kloster hat einen zweistöckigen mit Bögen versehenen spätgotischen Kreuzgang.

 

 

Casa de Vela de Almazán (Haus der Familie Vela de Almazán)

 

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Dieses Haus ist eine Beispiel für die eklektische Architektur in Baeza. Sein Bau wurde 1875 von der Familie Vela de Almazán in Auftrag gegeben. Die Fassade ist in zwei Abschnitte unterteilt. Der Innenbereich ist umgebaut worden und im Innenhof kann man noch Reste der ehemaligen Bogengänge sehen.

 

 

Links neben dem Gebäude befindet sich die fuente del Moro, also der “Maurenbrunnen”, aus dem 17. Jh., der damals einer der wichtigsten Brunnen der Stadt war. Im 19. Jh. wurde er restauriert, um die Rohrleitungen des Hauses der Familie Vela de Almazán umzuleiten. Daher taucht auf den Rundbildern das Datum 1882 auf. An der Hauptmauer befinden sich das Stadtwappen und das Königswappen.

 

 

Kloster der Hl. Magdalena

 

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Das Kloster wurde 1568 vom Priester Núñez Marcelo als Kloster des Augustinerordens gegründet. Die einschiffige aus der Mitte des 17. Jh. stammende Kirche betritt man durch ein Rundbogenportal mit einem Relief der reuigen Magdalena. In den Zwickeln gibt es Reliefs mit Bezug auf den Glauben und die Stärke. Vom Inventar ist vor allem der “Cristo de la Caída”, der Kreuz tragende Christus, aus dem 17. Jh. zu erwähnen, eine Kunstwerk, das José de Mora zugeschrieben wird.

 

 

 

Iglesia de San Andrés (Kirche des Hl. Andreas)

 

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Das aus Anfang des 16. Jh. stammende Bauwerk trug von 1764 bis 1852 den Titel einer Stiftskirche. Ins Auge fällt vor allem das neben dem quadratischen Turm befindliche Portal im Platereskstil. In der zentralen Vertiefung ist die Figur des Heiligen Andreas zu sehen, die von den Wappen des Gründerbischofs Don Alonso Suárez de la Fuente del Sauce eingerahmt wird.

 

 

Das Kircheninnere bildet eine großes aus Spitzbögen und Seitenkapellen bestehendes Hauptschiff. In einer der Kapellen sind die Wappen der Infanzonen, sog. Landedelmänner, zu sehen, die bei der Eroberung Baeza´s mit Einfluss nahmen. Im von Vandelvira im 17. Jh. entworfenen Hochaltar befindet sich das durch mehrere Pfeiler vertikal in fünf Abschnitte aufgeteilte Altarretabel mit Skulpturen, wobei besonders der Schrein zu erwähnen ist, in dem sich die gotische Holzfigur der Jungfrau von Alcázar befindet. Ebenso erwähnenswert sind die zwei Schnitzereien aus dem 17. Jh., welche Motive der Prozession darstellen, sowie neun gotische sevillanische Holztafeln aus der zweiten Hälfte des 15. Jh.

 

 

Convento de la Encarnación (Kloster der Inkarnation)

 

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Dieses Kloster wurde 1599 an der Stelle gegründet, an der sich vorher das ehemalige Krankenhaus gleichen Namens befand. Das Eingangsportal zur Kirche besteht aus einen zwischen Wandpfeilern eingerahmten Rundbogen mit einem Hochrelief von Mariä Verkündung. Das Kircheninnere besteht aus einem einzigen Schiff. Erwähnenswert ist vor allem das barocke Altarretabel mit der Darstellung der Virgen del Carmen, des Heiligen Josef und Malereien der Ordensgründer. Heute ist es ein Kloster der Carmelitas Descalzas, also der barfüßigen Karmeliterinnen.

 

 

 

Iglesia de los Trinitarios Descalzos (Kirche der barfüßigen Trinitarier)

 

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Die ersten Trinitariermönche ließen sich 1607 in Baeza nieder, genauer gesagt in der calle de las Platerías. 1615 erhielten sie der Erlaubnis für den Bau eines neues Gebäudes, das jedoch erst im 18. Jh. seine Vollendung fand. Von außen betrachtet imponiert vor allem der quadratische Turm, der oben in eine achteckige Form übergeht. Das Portal besitzt ein geteiltes Tympanon mit dem Wappen der Trinitarier.

 

 

Das Innere der Kirche ist rein im Barockstil eingerichtet und das einzige Beispiel einer Kirche mit elliptischem Grundriss in Baeza. In den neunziger Jahren wurde hauptsächlich der mittlere Teil des Gewölbes restauriert, das nun ein mit barocken Motiven aus der Pflanzenwelt dekoriertes Gipsgesims aufweist. Diese Restaurierung wurde mit dem “Europa-Nostra-Preis” ausgezeichnet.

 

 

Iglesia de El Salvador

 

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Die Konstruktion des Bauwerks stammt aus dem 15. Jh. Danach wurden einige Änderungen durchgeführt. Das spätromanische Eingangsportal ist noch aus dem 13. Jh. und stammt möglicherweise von einer anderen Kirche. Im 16. Jh. versuchte man, die Kirche zu erweitern, was jedoch nicht zu Ende geführt wurde, wie man gut am Innenhof erkennen kann. Im 19. Jh. verlieh man dem ganzen Bauwerk dann ein klassizistisches Aussehen, was jedoch in den Jahren von 1968 bis 1975 wieder entfernt wurde und man dem Gebäude wieder seinen ursprünglichen Stil zurückgab.

 

 

Das Kircheninnere im Gotisch-Mudejarstil weist den Grundriss einer Basilika auf und ist in drei Schiffe unterteilt. Erwähnenswert ist der Hochaltar mit barocken Retabeln. Besonders beeindruckend sind auch die hochwertigen Skulpturen sowie ein sehr interessantes Flachrelief der Virgen de Val de Haro.

 

 

Ehemaliges Hospital San Antonio Abad

 

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Eine Anfang des 16. Jh. gegründete Stiftung, die sich der Heilung der Kranken verschrieb. 1791 löst sich der Orden von San Antonio Abad auf, woraufhin die Güter in das Hospital de la Concepción gebracht wurden und es zu einem Findelhaus wird.

 

 

Ein Großteil des Gebäudes ging Ende des 19. Jh. kaputt, u. a. auch die Kirche. Das, was noch übrig blieb, der zum Hospital gehörende Teil, dient von da an als Waisenhaus, Herberge für Pilger und Wohnhaus. Bei einer 1976 durchgeführten Restaurierung machte man daraus zunächst ein Jugendzentrum und danach schließlich eine Bibliothek mit Archiv, was sich bis heute so erhalten hat. Die Fassade ist sehr einfach gehalten und weist kaum Ornamente auf; lediglich ein Wappen des Ordens mit dem griechischen Buchstaben Tau auf einem Doppeladler. Obwohl das Innere ziemlich umgestaltet wurde, ist noch die Treppe mit dem halbrunden Gewölbe und barocken Zwickeln erhalten.

 

 

 

 

ANTONIO MACHADO

 

Einführung

 

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Diese in der näheren Umgebung der Figur des sevillanischen Dichters verlaufende Route und seine Beziehung zur Stadt Baeza wird Sie bestimmt nicht gleichgültig lassen. Wir befinden uns vor einem der bedeutendsten Dichter der spanischen Literatur, einem im Modernismus eingebundenen Dichter der 98er Generation. Seine Werke waren so berühmt, dass der geschäftsführende Ausschuss der UNESCO am 22. Juni 1989 Antonio Machado einstimmig zum “UNIVERSALPOETEN” erklärte.

 

 

Nach seinem familiären Aufenthalt in Madrid, seinen Reisen nach Paris und seinen Jahren als Lehrer am Gymnasium von Soria, kehrte Antonio Machado wieder in sein gebürtiges Andalusien zurück. Nach dem Tod seiner Frau Leonor kommt er 1912 nach Baeza, um im Gymnasium Santísima Trinidad Unterricht in französisch zu erteilen, das heute noch als solches funktioniert. Sein Aufenthalt in Baeza hatte eine dermaßen einschneidende und bedeutende Wirkung auf seine Werke, dass diese Zeit als eine der fruchtbarsten und tiefgreifendsten seiner literarischen Laufbahn angesehen wird.

In Baeza beginnt Machado ein Notizbuch, das nach seinem Tod unter dem Titel “Los complementarios” veröffentlicht wird und 1916 schreibt er das Gedicht «A la muerte de Rubén Darío» (Zum Tod von Rubén Diarío), der im Februar des gleichen Jahres starb.

Am 10. Juni 1916 begegnet er den jungen Studenten Federico García Lorca, der zu diesem Zeitpunkt gerade mit einer Gruppe anderer Studenten der Universität von Granada unter der Leitung von Professor Domínguez Berrueta eine Studienreise unternimmt. Im Gebäude der Alten Universität liest Machado der Gruppe ein Gedicht von Rubén Darío vor. Bei einer weiteren Abendveranstaltung des Handwerkerkreises spielt García Loca am Klavier mehrere Volkslieder und Machado liest sein Gedicht «La tierra de Alvargonzález» vor. Im Oktober 1919 gestattet man ihm die Versetzung in das Gymnasium von Segovia, wo er sich am 26. November einfindet.

 

 

Haus von Antonio Machado

 

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Wir befinden uns in der Passage Cardenal Benavides, wo sich das historische Gebäude des ehemaligen Rathauses befindet. Just in diesem Gebäude, an der Ecke calle de Gaspar Becerra, lebte Antonio Machado gemeinsam mit seiner Mutter. Heute ist das Gebäude in privater Hand.

 

 

Ein schlichte Keramiktafel informiert den Besucher darüber, dass hier der Dichter gelebt hat. In dieses Haus kam er, nachdem er sich einige Zeit im Hotel Comercio niedergelassen hatte, das sich im Zentrum, in der calle de San Pablo befindet. Und es ist genau hier, nach dem Tod seiner Frau Leonor, wo er seinen intimsten Gedanken freien Lauf lässt.

Von hier aus begab sich Antonio Machado jeden Morgen ins Gymnasium, um seinen Französischunterricht zu geben, seine literarischen Reden zu halten und um mit Gleichgesinnten zu plaudern. Auch ging er von hier die Straße herunter, um die schöne mit Olivenbäumen bestandene Landschaft zu genießen und auf dem Weg seinen Gedanken nachzugehen, dem Weg, der heute seinen Namen trägt, “PASEO DE DON ANTONIO MACHADO”.

 

 

Ehemaliges Kasino

 

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Dieses in der calle Concepción befindliche Gebäude, auf das wir uns beziehen, wurde ursprünglich von der “Asociación de Artesano” de Baeza, also vom Handwerksverband genutzt, der sich allerdings später wieder auflöste. In diesem Gebäude fand die bereits vorher genannte Abendveranstaltung mit Federico García Lorca statt.

 

 

 

Apotheke von Don Adolfo Almazán

 

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Die Apotheke Almazán, in deren Hinterzimmern regelmäßig Treffen stattfanden, an denen der Dichter oft teilnahm, befand sich in der calle de San Francisco, genau gegenüber der Ruinen des Klosters gleichen Namens und in unmittelbarer Nähe des Hauses von Antonio Machado. Diese Apotheke wurde bis in die 1970er Jahre betrieben und danach zusammen mit dem ganzen Gebäudekomplex abgerissen.

 

 

 

Skulptur von Antonio Machado

 

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Unser Weg führt uns weiter in Richtung der calle de San Pablo, wo sich gegenüber dem neuen Kasino die anfangs erwähnte Skulptur vom sitzenden Machado befindet. Es handelt sich um eine Skulptur, die den Dichter auf einer im Zentrum befindlichen Bank sitzend und ein Buch lesend darstellt. Diese Stelle ist einer der neuralgischen Punkte von Baeza und stellt somit eine permanente Ehrerbietung der Stadt an ihren Dichter dar. Die vom Bildhauer Antonio Pérez Mohedano stammende Skulptur wurde erst 2009 eingeweiht.

 

 

 

Alte universität. Hörsaal von Antonio Machado

 

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Im 16. Jh. wurde die Universität von Baeza gegründet, die dann im 17. Jh. an ihren heutigen Standort verlegt wurde. Im Laufe des 17. und 18. Jh. hatte diese Universität zusammen mit den anderen andalusischen Universitäten in Sevilla, Granada und Osuna ihre Glanzzeit und Grandezza. Im 19. Jh. wurde jedoch mit der im Juli 1807 eingehenden ersten Aufhebungsmitteilung ihr Verfall eingeleitet. Nach mehreren Versuchen, diesem Verfall Einhalt zu gebieten sowie neuen Eigentümern wird die ehemalige Universität 1875 in eine Schule der Humanität und später dann in ein Gymnasium umgewandelt. Im Jahre 1912, unter der Schulleitung von Lepoldo de Urquía, ist es dann, als Antonio Machado nach Baeza kommt, um den Tod seiner Frau Leonor zu entfliehen.

 

 

Im säulenbestandenen Innenhof befindet sich der Hörsaal, in dem Machado bis 1919 Französischunterricht erteilte. Der Hörsaal ist immer noch so erhalten, wie ihn auch Antonio Machado erlebte: der gleiche Fußboden aus Mosaikfliesen, die aus der damaligen Zeit benutzten Landkarten an der Wand, die Schreibpults der Schüler, Vitrinen mit Kopien von Dokumenten, die gleiche abgenutzte schwarze Schiefertafel, der Lehrerstuhl, ein Schrank mit alten Büchern sowie ein Garderobenständer mit einem Regenschirm und einem Koffer – all das versetzt einen in das zweite Jahrzehnt des 20. Jh.

 

 

 

Büste von Antonio Machado

 

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Die Internationale Universität von Andalusien ehrte den sevillanischen Poeten an seinem 70. Todestag mit einem speziell ihm gewidmeten Bereich. Es handelt sich dabei um eine in den Gärten der Universität befindliche Ecke, in der eine Büste von Antonio Machado errichtet wurde. Die Mitte der 90er Jahre geschaffene Skulptur ist ein Werk des Künstler Melchor Zapata.

 

 

Neben der dort stehenden Steineiche wurde auch eine Gedenktafel aufgestellt, die an die Ruhepausen erinnern soll, die der Dichter unter diesem Baum einlegte, wenn er sich auf dem sog. “camino viejo”, also dem “Alten Weg” von Úbeda nach Baeza befand.

 

 

Büste von Pablo Serrano

 

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1966 waren es mehrere Intellektuelle, die Antonio Machado in Baeza ehren wollten. Mit der Unterstützung zahlreicher Freiwilliger schuf daraufhin der Bildhauer Pablo Serrano einen auf einen vom Architekten Fernando Ramón entworfenen Betonkubos ruhenden Bronzekopf, der am Weg nahe der Stadtmauer aufgestellt werden sollte, an einer Stelle also, an welcher der Dichter auf seinen Spaziergängen immer vorbeikam. Für jenen Tag entwarf Joan Miró einen Gedenktafel und es wurde eine Platte mit Dialogen von Fernando Fernán Gómez, Francisco Rabal und Fernando Ray aufgenommen. Aus politischen Gründen jedoch mussten erst 17 Jahre vergehen, bis diese Skulptur endlich dort ihren Platz fand. So fand am 10. April 1983 mit der Einweihung der Skulptur am Stadtmauerweg die Ehrung für Antonio Machado statt, der seitdem den Namen “Paseo de Don Antonio Machado” trägt.

 

 

 

Paseo de Don Antonio Machado

 

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Entlang dieses angenehmen zu gehenden, 1983 zu Ehren von Antonio Machado eingeweihten Wegs, kann man schön das Tal von Guadalquivir und die Bergspitzen der Sierra Mágina sehen und gleichzeitig auf Steintafeln einige Verse des berühmten Dichters lesen.

 

 

 

Tourismusbüro: Plaza del Pópulo, s/n 23440 Baeza, Jaén.

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